Bereits zweimal (2014 und 2016) haben wir Benson und das Projekt in Kenia besucht, dort hat uns seine Vision, Kindern neue Hoffnung zu schenken sehr berührt und inspiriert. Nun wollen wir ihn für drei Wochen (geplanter Zeitraum: 8.-28.07.2017) nach Deutschland einladen, damit er hier persönlich von seinen Erfahrungen als Leiter des Kinderheims berichten kann. Wir wünschen uns, dass durch diesen Austausch viele Menschen hierzulande mit kenianischer Kultur in Berührung kommen. Auf der anderen Seite soll Benson durch viele neue Impulse für seine Aufgaben im Kinderheim gestärkt und ermutigt werden. Wir wollen gemeinsam mit ihm Netzwerke vertiefen und neue Unterstützer für sein Projekt werben. Denn unser zentrales Ziel ist es, dass auch in Zukunft Kinder neue Hoffnung erhalten und für ein eigenverantwortliches Leben vorbereitet werden.
Das willst du unterstützen? Dann würden wir uns über deine Spende freuen, die wir für Bensons Flugticket, Visa, Versicherung und Reisekosten in Deutschland einsetzen werden. Weitere Informationen findest du auf unserer Projektseite auf www.betterplace.org/p52067. Spenden kannst du natürlich auch auf "klassischem" Weg per Banküberweisung an unser Vereinskonto. Vergiss dabei nicht den Betreff "Deutschlandtour Benson" anzugeben.
Übrigens: Du würdest gerne, dass Benson während der Zeit auch bei dir vorbeischaut, um über seine Arbeit zu berichten? Wir freuen uns über Einladungen und werden schauen, was machbar ist!
VIELEN DANK im Voraus für jede Unterstützung!
Dienstag, 7. Februar 2017
Samstag, 4. Februar 2017
Did you know?
When we Germans talk about Africa, many of us even don't realize that we are talking about a continent, not a country. Today I stumbled about a website that demonstrates this huuuuge misunderstanding in an interesting little drag and drop demonstration: The true size of Africa
And by the way, our project Nipe Tumaini is situated in Kenya, East Africa, a Country that is slightly bigger than Germany.
And by the way, our project Nipe Tumaini is situated in Kenya, East Africa, a Country that is slightly bigger than Germany.
Freitag, 27. Januar 2017
Storytelling - Eine Geschichte über das Geschichten erzählen
„Nach einer wahren Geschichte“, so lautet ein gern genommenes Verkaufsargument bei vielen der christlichen Filme, die ich in Katalogen bewerbe. Nur ob und wann eine Geschichte wahr ist, das scheint mir eine schwierige Frage zu sein, in diesen Zeiten in denen der, der am lautesten schreit die Aufmerksamkeit bekommt. Was also tun um unsere kleine NGO bekannt zu machen? Rührende Geschichten von armen aber zuckersüßen afrikanischen Kindern erzählen, die ohne eure Hilfe keine Chance auf eine bessere Zukunft hätten? Durch krasse Bilder, Statistiken und persönliche Schicksale Emotionen bedienen, die euch dazu bewegen, nachzudenken, zu handeln und zu spenden? Euch ein schlechtes Gewissen machen, Segen für's Geben versprechen, oder mit Buzzwörtern wie „Nachhaltigkeit" oder "Hilfe zur Selbsthilfe" um uns werfen? „Tu Gutes und Rede darüber“, oder „Lass Deine linke Hand nicht wissen was deine Rechte tut.“?
Wie erzählen wir echte, bewegende Geschichten darüber was bei Nipe Tumaini passiert, was wir vorhaben, wie es den Kindern geht…? Einfach ist das nicht, doch ich hab mir vorgenommen mich noch mehr damit zu beschäftigen. Schlechte Beispiele kenne ich genug, doch es selbst besser zu machen… we try! Und dann noch Kenianern beizubringen, wie wichtig das ist, uns Geschichten in sozialen Medien so zu erzählen, dass wir sie in unserer westeuropäischen Kultur auch noch „richtig“ verstehen. Das ist dann nochmal etwas ganz anderes. Alles sehr spannend. :)
Ja jetzt hab ich euch eine Geschichte erzählt über das Geschichten erzählen, ob ich sie gut erzählt habe?
Mehr dazu bei: www.whydev.org
Wie erzählen wir echte, bewegende Geschichten darüber was bei Nipe Tumaini passiert, was wir vorhaben, wie es den Kindern geht…? Einfach ist das nicht, doch ich hab mir vorgenommen mich noch mehr damit zu beschäftigen. Schlechte Beispiele kenne ich genug, doch es selbst besser zu machen… we try! Und dann noch Kenianern beizubringen, wie wichtig das ist, uns Geschichten in sozialen Medien so zu erzählen, dass wir sie in unserer westeuropäischen Kultur auch noch „richtig“ verstehen. Das ist dann nochmal etwas ganz anderes. Alles sehr spannend. :)
Ja jetzt hab ich euch eine Geschichte erzählt über das Geschichten erzählen, ob ich sie gut erzählt habe?
Mehr dazu bei: www.whydev.org
Dienstag, 10. Januar 2017
We can go to School!
Yesterday the kids were very exited to go to school this being their first day in school. We can't hide our joy and we share this with you to thank God together for his faithfulness.
These are some photos of the kids at school with their teachers Eunice and Mary.
Thank you so much for the support.
Benson
These are some photos of the kids at school with their teachers Eunice and Mary.
Thank you so much for the support.
Benson
Samstag, 31. Dezember 2016
Krisenjahr!?
Das sind sie wieder, die
Jahresrückblicke im Fernsehen. Sie lassen das Krisenjahr 2016 noch einmal Revue
passieren. Noch einmal flimmern mit geballter Macht die Bilder von Kriegen,
Wahlkatastrophen und Terror über die Bildschirme der Republik. Wir sind
erschüttert und fragen uns: Was ist aus dieser Welt geworden? Soll ich wirklich
noch Kinder in sie hinein setzen? Wie soll es in Zukunft weitergehen? Gestern
las ich in einer News-Meldung, dass 2017 ein Schicksalsjahr werden würde: für
Deutschland, für Europa, vielleicht auch für die Welt. Viele Wahlen stehen an:
in NRW, in Deutschland, in den Niederlanden, in Frankreich — und auch in Kenia.
Fernab von diesem globalen, durch
die Medien geformten Jahr 2016 frage ich mich, wie mein eigenes Jahr war. Ein
Jahr, das nicht nur mich prägte, sondern von mir selbst geprägt wurde. Ein
Jahr, in dem ich das Zepter in den Händen hielt. Wo ich nicht Opfer, sondern
König der Umstände wurde? Wann begriff ich, dass ich zwei Hände besaß die
formen und zwei Beine, die laufen konnten? Wann fing ich an zu verstehen, dass
es neben dieser übermächtigen globalen Realität noch eine gibt, die in meinem
eigenen Leben, in meinem Freundeskreis, in meiner Familie, in meiner Stadt – in
den Grenzen meiner eigenen Möglichkeiten – begann?
Ja, vielleicht ist auch in dieser
Hinsicht 2016 ein persönliches Krisenjahr gewesen. Wenn ich an mein Jahr
denke, dann gab es mehrere Gründe, die dafür sprechen könnten. Und dann schaue
ich auf die Gründe, die dafür sprechen, dass dieses Jahr eben kein Krisenjahr
sein konnte, ganz im Gegenteil: Innerhalb weniger Monate kam so viel Geld
zusammen, dass die Schule auf der Nipe Tumaini Farm tatsächlich gebaut wurde.
Hätte uns das zu Beginn des Jahres jemand erzählt, wir hätten ihn für verrückt
erklärt. Doch seit dem Sommer konnten wir Monat für Monat, ja Woche für Woche
sehen, wie die Mauern wuchsen, das Dach entstand, Türen und Fenster eingesetzt
wurden. Dass, was wir nicht geglaubt haben, wird nun Realität: Die Kids von
Nipe Tumaini können in einem anständigen Gebäude ins neue Schuljahr starten.
Wie das möglich wurde? Klar, durch das Geld vieler unterschiedlicher Spender,
es ist einfach der Hammer, wie vielen Menschen das Projekt in diesem Jahr auf
dem Herzen lag. Aber vor allem war da die Hoffnung, das Vertrauen, die vielen
Gebete, Gott selbst. Die Gewissheit, dass wir nicht ohnmächtig vor den
Bildschirmen verharren müssen, sondern dass wir etwas verändern können. Ich
glaube, dass es vielen hierzulande gar nicht bewusst ist. So viel ist in
unseren Händen. Wir haben alles, was wir brauchen, um diese Welt zu verändern.
Und doch haben alle Angst, sind erstarrt, ziehen sich noch tiefer in ihre vier
Wände zurück. Sorgen sich um ihre Zukunft. Ich selbst nehme mich da nicht aus,
umso mehr möchte ich daran festhalten, was Jesus uns als Kindern Gottes sagt:
"In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt
überwunden." (Johannesevangelium, Kapitel 16 Vers 33)
Ich wünsche mir, dass 2017 ein
Schicksalsjahr wird. In dem Sinne, dass wir diese Welt nicht ohnmächtig ihrem
Schicksal überlassen. Dass wir Verantwortung für uns selbst und unserem
Nächsten übernehmen. Mit unseren kleinen Händen, Füßen und Möglichkeiten. Ich
glaube, da steckt eine Menge drin, im neuen Jahr. Lasst uns träumen, im Gebet
auf die Knie fallen, wieder aufstehen und den Krisen um uns herum mutig die
Stirn bieten. Auf ein Neues!
PS: Alles schön und nett, was ich da
erzählt hab, aber sehr unkonkret? Hier Ideen, wie dein 2017 ein Schicksalsjahr
für andere werden könnte:
Ø In
Kenia sind 2017 Wahlen. Bleib auf dem Laufenden und bete dafür, dass es dieses
Jahr keine Unruhe gibt.
Ø Nipe
Tumaini geht 2017 weiter. Unterstütze uns im Gebet und auch finanziell.
Ø Jemand
ist das erste Mal in deiner (Kirchen-)Gemeinde zu Besuch und ganz alleine.
Sprich ihn an und heiße ihn herzlich Willkommen.
Ø Vor
deiner Haustüre ist alles grau und dreckig. Dann übernimm eine Baumpatenschaft.
Hier in Witten gibt es zum Beispiel ein Programm von der Stadt, dass Bürger die
Beete um die Bäume an den Straßen mit Blumen und kreativen Ideen gestalten
können.
Ø Begleite
ein Jahr lang einen Flüchtling. Glaub mir, hier ist so viel Bedarf: Du wirst
als Deutschlehrer, Alltagshelfer, Behördenmitgänger, Ermutiger,
Glaubensweitergeber dringend gebraucht!
Ø Du wohnst
schon seit Jahren im Haus du kennst den Nachbarn nebenan gar nicht? Back einen
Kuchen, klingle mal an und stell dich vor…
Ø Örtliche
Organisationen wie das Deutsche Rote Kreuz brauchen immer wieder Ehrenamtliche,
die sie bei ihrer Arbeit unterstützen. In meiner Stadt zum Beispiel machen sie
eine tolle Arbeit
Ø …
Montag, 19. Dezember 2016
Reportage über Arm und Reich in Kenia
Spiegel Online hat eine interessante Multimediareportage zusammengestellt, die einen interessanten Einblick in das Leben zweier Männer in Nairobi gibt.
Samstag, 17. Dezember 2016
Liebe Freunde von Nipe Tumaini,
kaum einen Steinwurf von der Hauptstadt entfernt und doch fernab vom Trubel: Unscheinbar, einfach und an einem Ort, den keiner kannte, liegt ein Dorf, das heute jeder kennt; du weißt schon. Manchmal sind es unscheinbare Orte, an denen bedeutende Dinge geschehen. Gott wird Mensch, er zeigt sich nicht denen, die meinen, sie würden auch ohne ihn klarkommen. Und viel zu beschäftigt sind, ihr Geld und ihre Macht zusammenzuhalten, als dass sie begreifen würden, welch ein Wunder da geschieht.
Er zeigt sich den einfachen Hirten, den Bedürftigen, den Kranken, den Verlassenen, den Waisen, den Kindern und denen, die sich von weither aufmachen und sich Zeit nehmen, ihn zu suchen. Bei ihnen tut er Wunder, auch 2016 an einem unscheinbaren Ort, weit weg von New York, Berlin und Nairobi!
Danke, dass du dich dazu hast bewegen lassen, für Kinder in Mai Mahiu, Kenia, Zeit und Geld einzusetzen!
Es war ein bedeutendes Jahr für Nipe Tumaini. Zusammen haben wir es geschafft, eine Schule zu finanzieren und zu bauen, in der unsere Kinder ab Januar unterrichtet werden.
Ich wünsche dir auch 2017 offene Augen für die Wunder, die wir nur sehen, wenn wir sie sehen wollen.
Gesegnete Weihnachten und ein spannendes neues Jahr wünscht,
kaum einen Steinwurf von der Hauptstadt entfernt und doch fernab vom Trubel: Unscheinbar, einfach und an einem Ort, den keiner kannte, liegt ein Dorf, das heute jeder kennt; du weißt schon. Manchmal sind es unscheinbare Orte, an denen bedeutende Dinge geschehen. Gott wird Mensch, er zeigt sich nicht denen, die meinen, sie würden auch ohne ihn klarkommen. Und viel zu beschäftigt sind, ihr Geld und ihre Macht zusammenzuhalten, als dass sie begreifen würden, welch ein Wunder da geschieht.
Er zeigt sich den einfachen Hirten, den Bedürftigen, den Kranken, den Verlassenen, den Waisen, den Kindern und denen, die sich von weither aufmachen und sich Zeit nehmen, ihn zu suchen. Bei ihnen tut er Wunder, auch 2016 an einem unscheinbaren Ort, weit weg von New York, Berlin und Nairobi!
Danke, dass du dich dazu hast bewegen lassen, für Kinder in Mai Mahiu, Kenia, Zeit und Geld einzusetzen!
Es war ein bedeutendes Jahr für Nipe Tumaini. Zusammen haben wir es geschafft, eine Schule zu finanzieren und zu bauen, in der unsere Kinder ab Januar unterrichtet werden.
Ich wünsche dir auch 2017 offene Augen für die Wunder, die wir nur sehen, wenn wir sie sehen wollen.
Gesegnete Weihnachten und ein spannendes neues Jahr wünscht,
Johannes
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